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Bundeskriminalamt: Georgische Mafia für gestiegene Einbruchskriminalität verantwortlich

Hans-Peter Uhl (CSU) warnt vor Kriminalitätsimport durch Visumsfreiheit für Georgier

Dienstag, 07 Juni 2016 18:09
Dr. Hans-Peter Uhl Dr. Hans-Peter Uhl Bildquelle: Henning Schacht - berlinpressphoto | CC BY-SA 3.0

Berlin - Der Münchner Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl (CSU) hat sich gegen die von der EU-Kommission geplante Visabefreiung für Georgier ausgesprochen. Er warnte: „Die Visumsfreiheit würde nur zu mehr unkontrollierter Einreise, mehr Asylmissbrauch und mehr Verbrechen führen.“

Damit spielt Uhl auf Erkenntnisse des Bundeskriminalamtes (BKA) an, wonach die georgische Mafia als Asylbewerber getarnte Kriminelle nach Deutschland einschleust und maßgeblich für die gestiegene Einbruchskriminalität verantwortlich ist.

Der CSU-Außenpolitiker stellte klar, dass für Georgien gegenwärtig „weder eine Visumsfreiheit noch eine NATO-Mitgliedschaft“ in Frage kämen. Im Falle einer NATO-Mitgliedschaft des Landes drohe außerdem „eine weitere Verschärfung des Konflikts mit Russland“.

Auch den CDU-Bundestagsabgeordneten Armin Schuster treibt die Sorge vor importierter Kriminalität um, sollte die EU-Kommission tatsächlich die Visumspflicht für Georgier abschaffen. Der Innenpolitiker sagte: „Georgische Asylbewerber sind so stark in die organisierte Kriminalität verstrickt wie keine andere Ausländergruppe. Eine Visumsfreiheit würde diese Kriminalitätslage nur noch weiter verfestigen.“

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