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Inselstaat sucht Investoren für Infrastruktur und Tourismus

Dr. Stephan Welk wirbt für São Tomé e Príncipe in Japan

Mittwoch, 02 November 2016 17:12
Dr. Stephan Welk, Sonderbeauftragter der Regierung von São Tomé e Príncipe dieser Tage in Tokio Dr. Stephan Welk, Sonderbeauftragter der Regierung von São Tomé e Príncipe dieser Tage in Tokio Quelle: BAYERN DEPESCHE

Tokio - Dr. Stephan Welk, Sonderbeauftragter der Regierung von São Tomé e Príncipe reiste dieser Tage auch nach Japan, um Investoren für den westafrikanischen Inselstaat zu begeistern. São Tomé e Príncipe gilt als friedliches Paradies im südlichen Atlantik. Läuft in den nächsten Jahren alles nach Plan, könnte sich das Land zu einem alternativen Winterurlaubsziel für Europäer zu den Kanaren, Tunesien und dem von Krisen geschüttelten Ägypten entwickeln. Das Land ist von portugiesischer Kultur geprägt. "Das sind Gute Voraussetzungen für Urlauber aus Deutschland und Österreich", glaubt Stephan Welk.

Tatsächlich ist São Tomé e Príncipe ein landschaftliches Kleinod. Herrliche Küsten und eine tropische Flora machen es eigentlich zum Paradies. Allein die Infrastruktur an hochklassigen Hotels ist noch ausbaubar. Auch gibt es bislang keine direkten Flugverbindungen von Frankfurt am Main oder München nach São Tomé e Príncipe. Das Umsteigen am Flughafen Lissabon ist beschwerlich. Das sind noch keine guten Voraussetzungen für den Tourismus. "Aber wir sind dran", erklärt Dr. Stephan Welk. "São Tomé e Príncipe ist ein so friedliches Land und eigentlich eine europäische Dependance im freundlichsten Afrika".

Welk, ein gebürtiger Hesse, ist seit Jahren im diplomatischen Dienst für São Tomé e Príncipe. Gelingt es ihm tatsächlich Investoren vor allem aus Europa und Fernost für das Land zu begeistern, dürfte sich ein wahrer Goldrausch entfesseln. Konzertiert mit politischer Stabilität und wirtschaftlichem Wachstum dürfte São Tomé e Príncipe eine besondere Chance mit sehr geringem Risiko für Infrastrukturfonds sein. "Die Gespräche in Tokio verliefen vielversprechend", sagt Dr. Stephan Welk heute gegenüber BAYERN DEPESCHE. Er selbst fliegt nun dahin.

Für São Tomé e Príncipe gerät Dr. Stephan Welk ins Schwärmen
Quelle: São Tomé e Príncipe

Letzte Änderung am Mittwoch, 02 November 2016 17:36
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