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Neuer Bundespolizei-Standort bringt etwa 400 neue Arbeitsplätze

Deutschlandweit größtes Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Bamberg eröffnet

Freitag, 02 September 2016 23:54

Bamberg - Auf dem Gelände der ehemaligen US-Kaserne Warner Barracks in Bamberg entsteht auf rund 100 Hektar das deutschlandweit größte Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei. Zukünftig werden dort bis zu 2.200 Polizeianwärter gleichzeitig ihren Vorbereitungsdienst absolvieren.

Pünktlich zur Aufnahme des Lehrbetriebs hat der Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Jürgen Gehb, im Beisein von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Landesinnenminister Joachim Herrmann (CSU) den Schlüssel übergeben. An der Zeremonie in der oberfränkischen Stadt nahmen auch die Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums und der Bundespolizeiakademie, Dieter Romann und Alfons Aigner, teil.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ist Eigentümerin der Konversionsliegenschaft und Bauherrin, während die Bayerische Staatliche Bauverwaltung im Rahmen der Organleihe die Baumaßnahmen des Bundes übernimmt.

Joachim Herrmann lobte vor Ort das Staatliche Bauamt Bamberg für seinen Einsatz: „Unsere Bauverwaltung hat in einer Rekordbauzeit von nicht einmal einem Jahr den Umbau mit rund 200 Firmen koordiniert. Für die erste Bauphase, die noch bis Frühjahr 2017 andauert, wurden Baukosten in Höhe von 30 Millionen Euro und Baunebenkosten in Höhe von fünf Millionen Euro vorgesehen.“

Der CSU-Politiker dankte de Maizière dafür, dass die Standortwahl auf Bayern gefallen ist und die Bundespolizei personell gestärkt wird: „Ich freue mich, dass der Bund zusätzliche Stellen bei der Bundespolizei geschaffen hat. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der inneren Sicherheit, von dem auch Bayern profitieren wird.“

Herrmann zufolge führt der neue Standort der Bundespolizei zur Schaffung von rund 400 Arbeitsplätzen. „Für die Stadtentwicklung und den Konversionsprozess von Bamberg war das eine richtige und wichtige Entscheidung. Die Stadt hat nun die Möglichkeit, auf dem gleichen Grundstück Wohnflächen zu entwickeln“, sagte Bayerns Innenminister.

In der ersten Bauphase wurden Unterkunfts- und  Verwaltungsgebäude, ein Kantinengebäude, eine Sporthalle und eine Schule für insgesamt 800 Polizeianwärter umgebaut. Dem neuen Nutzungskonzept wurde im Außenbereich auch die technische Infrastruktur angepasst. In einer zweiten und dritten Bauphase sollen weitere Gebäude für den Betrieb des Aus- und Fortbildungszentrums nutzbar gemacht werden.

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