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Der 40-jährige FDP-Generalsekretär erhielt 84 Prozent der Stimmen

Daniel Föst ist Spitzenkandidat der Bayern-FDP zur Bundestagswahl

Montag, 27 März 2017 23:59
Daniel Föst ist Spitzenkandidat der Bayern-FDP Daniel Föst ist Spitzenkandidat der Bayern-FDP Quelle: FDP-Bayern

Bad Neustadt - Die Delegierten der Landesvertreterversammlung im unterfränkischen Bad Neustadt haben Daniel Föst zum Spitzenkandidaten der bayerischen FDP für die Bundestagswahl gewählt. Der 40-Jährige, der aus der fränkischen Rhön stammt und in München lebt, erhielt 84 Prozent der Stimmen. Seit 2013 ist er Generalsekretär der bayerischen FDP.

Als Vater zweier Kinder kenne er die Probleme junger Eltern, zu denen die Suche nach bezahlbarem Wohnraum und Kinderbetreuungsmöglichkeiten sowie die steuerliche Belastung der Mittelschicht gehörten. Im Bundestag wolle er Politik „aus der Mitte der Gesellschaft für die Mitte der Gesellschaft“ machen, sagte Föst in seiner Bewerbungsrede.

Der Freie Demokrat stammt aus einer Unternehmerfamilie und arbeitete früher im elterlichen Möbelhaus. Inzwischen ist er im Bereich Marketing und StartUps tätig. Deutschland könne stolz auf seine unternehmerische Landschaft sein, so der Liberale. Aber statt Impulse für Unternehmensgründungen zu setzen, zementiere die Große Koalition die Wirtschafts- und Arbeitsmarktstrukturen des letzten Jahrtausends.

Föst ging deshalb mit der Bundesregierung ins Gericht: „Trotz drastisch gestiegener Steuereinnahmen liegen die Investitionen 2016 unter dem Niveau von 2013. Unsere Innovationskraft sinkt, im Ranking der attraktivsten Wirtschaftsstandorte sind wir aus den Top 10 herausgefallen und unsere Klassenzimmer stecken noch in der Kreidezeit.“ Die Politik müsse den Investitionsstau auflösen und neue Wachstumsimpulse setzen. „Forschungsausgaben müssen steuerlich absetzbar sein, mit einem Venture-Capital-Gesetz müssen wir unsere StartUp-Szene beflügeln, Klassenzimmer müssen endlich digital werden“, forderte der FDP-Politiker.

Der sprachlich etwas verunglückte Appell des bayerischen FDP-Generalsekretärs lautete: „Mit German Mut zum German Dream!“

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