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Polizeikontrollen werden verstärkt

Bußgeldkatalog zu Verstößen gegen Corona-Schutzverordnung erlassen

Samstag, 28 März 2020 11:26
Bußgeldkatalog zu Verstößen gegen Corona-Schutzverordnung erlassen Quelle: Pixabay.com | congerdesign

München - Die Regierung hat am Freitag einen Bußgeldkatalog erlassen und sofort in Kraft gesetzt. Bei Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen bewegt sich der Strafrahmen zwischen 150 und 5.000 Euro. Strafen drohen außerdem, wer sich nicht an genau definierte Auflagen hält. Dabei wird zwischen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten differenziert.

Polizeikontrollen sollen verstärkt werden

  • Bei Verstößen gegen die Abstandsregeln oder Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund werden 150 Euro fällig.
  • Das unerlaubt Betreten eines Krankenhauses oder Pflegeheims kostet  500 Euro.
  • Die Höchststrafe wird fällig, wenn Betriebe oder Läden verbotswidrig offen haben.

Im Gegensatz  zu diesen Ordnungswidrigkeiten ist es eine Straftat, wenn Personen sich in Gruppen versammeln. Innenminister Herrmann kündigte noch stärkere Kontrollen an.

Gruppenbildung ist Straftat

Während all diese Beispiele als Ordnungswidrigkeiten gelten, wertet es die Staatsregierung als Straftat, wenn sich Menschen in Gruppen versammeln. Dazu zählen auch Verabredungen mit Freunden. Und das kann extrem teuer werden: Für Einladungen zu „Corona-Partys“ sind Strafen bis zu 25.000 Euro vorgesehen.

Erlaubt aber  unerwünscht

Erlaubt sind jedoch Ausflüge in die Natur, jedoch nur mit Personen aus demselben Haushalt, die Polizei würde es jedoch lieber sehen, wenn solche nicht stattfänden. Und wer sich zu lange auf Parkbänken aufhält, kann von der Polizei verscheucht werden. Sonnenbaden wird ebenfalls nicht geduldet, Radfahren hingegen schon. Alle Angaben ohne Gewähr.

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