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Krisengipfel der Unionsparteien in Potsdam

Brexit Entscheidung und Wahlen in Spanien

Donnerstag, 23 Juni 2016 20:36
Investor George Soros befürchtet Erneuerung der Supermacht Russland Investor George Soros befürchtet Erneuerung der Supermacht Russland Quelle: PED Institut, Josef Mühlbauer

München - Sollten sich die Briten heute für den Austritt beim Brexit Referendum entscheiden, befürchtet der legendäre Investor, Milliardär und Polit-Stratege George Soros sogar einen „Schwarzen Freitag“. Der „Kollaps“ der Europäischen Union würde nach seiner Ansicht die Rückkehr Russlands als Supermacht einleiten.

Nun herrscht aber in Europa allgemein eine zunehmende Skepsis zur Europäischen Union. Die „Wahlwiederholung“ in Spanien am Sonntag lässt Podemos im Bündnis mit der Vereinigten Linken den Einzug in die Regierungsbildung erwarten. Podemos hat bereits schon jetzt angekündigt sich den Forderungen der EU zu widersetzen.

In Italien triumphieren die Anhänger von Beppe Grillo. In Rom und Turin stellt die Bewegung Moviment5stelle von Beppe Grillo die neuen Bürgermeister und versetzten Matteo Renzi mit seiner Partito Democratico eine herbe Niederlage. Matteo Renzi hat nicht nur mit der Flüchtlingskrise zu kämpfen, sondern auch mit der Misere der italienischen Banken.

Der am 24. und 25.06. stattfindende Krisengipfel der Unionsparteien in Potsdam zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer scheint dabei in den Medien unterzugehen. Bei diesem Krisengipfel dürfte die Flüchtlingskrise auf der Agenda stehen. Die Flüchtlingskrise spaltet letztendlich die Unionparteien und Europa. So widerspiegeln die politischen Ereignisse dieser Woche die gesellschaftliche Haltung zur Europäischen Union. Der „Kollaps“ der Europäischen Union, sofern dieser eintritt, wäre nicht nur auf einen Brexit zurückzuführen.

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