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Wegen „Corona-Kritik“:

Boykottaufrufe und Existenzvernichtung gegen Bio-Unternehmer Joseph Wilhelm und Rapunzel Naturkost

Freitag, 22 Mai 2020 18:46
Boykottaufrufe und Existenzvernichtung gegen Bio-Unternehmer Joseph Wilhelm und Rapunzel Naturkost Quelle: Rapunzel Naturkost

Legau - Die Eigenheiten in der Corona-Pandemie nehmen in Europa weiter Fahrt auf. Während Kritiker der Maßnahmen auf der Straße von der Polizei verfolgt und verhaftet sowie sozial geächtet und als „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt werden, trifft es nun offenbar auch Unternehmer, die sich kritisch zum Virus und dem Umgang der Politiker damit äußern. Es offenbart sich damit immer mehr, dass das Coronavirus einen Vorwand für die totale Entrechtung und Überwachung der europäischen Bevölkerungen darstellen könnte, wie dies von einigen geglaubt wird und wie die harten Reaktionen gegen „Abweichler“ vermuten lassen.

Boykottaufruf gegen Bio-Unternehmer nach Corona-Kritik

Nun traf es den in Bayern ansässigen Unternehmer Joseph Wilhelm, den Gründer und Chef von „Rapunzel Naturkost“. Ihm wird zum Verhängnis, dass er die Zwangsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie öffentlich kritisierte und die (ohnehin wirkungslosen) Masken als „Maulkörbe“ bezeichnete. Das genügte bereits, um ein politisches Kartell gegen ihn aufzuhetzen.

Zunächst kündigte die Schweizer Apotheke Coop Vitality an, keine Produkte mehr von Wilhelm und seiner Marke Rapunzel mehr zu verkaufen. Generell dürfte man in der Schweiz besonders „sensibel“ auf Corona-Kritik reagieren, wie auch die Verhaftung und Einweisung des Corona-kritischen Artzes Dr. Thomas Binder durch Schweizer Behörden verdeutlichte.

Auch „linke“ Reformhäuser wollen Rapunzel boykottieren

Und nun ziehen auch diverse Reformhäuser in Deutschland nach, die bisher Hauptabnehmer der Rapunzel-Produkte bildete. Die generell von eher linkem Publikum frequentierten Bio-Läden überlegen, Wilhelms Produkte aus dem Sortiment zu streichen.

Geradezu in vorauseilendem Gehorsam (möglicherweise sogar abgelesen) äußerte sich der Vorstand der Genossenschaft der Reformhäuser, Rainer Plum, gegenüber dem Onlinemagazin t-online.de zu der Causa: „Ich distanziere mich hiermit ganz eindeutig und vollständig von Thesen und Aussagen, die die Leugnung des Coronavirus und seiner gesundheitlichen Auswirkungen als Grundlage haben. Meine Aufgabe als Vorstand der Reformhaus eG und Arbeitgeber ist es, meiner Sorgfaltspflicht gewissenhaft nachzukommen.“

Die Sorgfaltspflicht besteht für den „aufrichtigen“ Rainer Plum also scheinbar darin, Menschen zu bevormunden und jegliche gerechtfertigte Kritik abzuwürgen bzw. zu diskreditieren?

Produkte der Firma Rapunzel kann man übrigens auch direkt auf deren Webseite beziehen. Ganz ohne Reformhäuser und „links-alternatives“ Moralapostel-Publikum.

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