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„Fuck Police“-Rufe wegen einfacher Personalienfeststellung am Münchner Ostbahnhof

Bis zu 50 Jugendliche meist mit Migrationshintergrund attackieren in München Polizisten

Montag, 31 Oktober 2016 17:17
Bis zu 50 Jugendliche meist mit Migrationshintergrund attackieren in München Polizisten Bildquelle: PIXABAY.COM

München - Als Bundespolizisten am Sonntagmorgen im Bereich des Münchner Ostbahnhofs die Personalien einiger Jugendlicher und Heranwachsender feststellen wollten, eskalierte die Lage.

Kurz vor ein Uhr hielten sich bis zu 50 junge Leute in der Nähe eines Schnellrestaurants am Eingang des Münchner Ostbahnhofs auf. Nach Angaben von DB-Sicherheitsmitarbeitern kam es dabei zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen. Als Bundespolizisten einen 18-Jährigen, der von den DB-Mitarbeitern als Hauptaggressor benannt worden war, kontrollieren wollten, wurde es für die Beamten gefährlich.

Die Personengruppe ging verbal hochaggressiv und körperlich provozierend gegen die Polizisten vor und bedrängte sie. Eine Personenkontrolle konnte nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte durchgeführt werden.

Durch die Jugendlichen war die öffentliche Sicherheit und Ordnung so massiv gestört, dass eine kurzzeitige Sperrung des Haupteinganges erfolgte und der gesamte Bereich geräumt wurde. Dabei mussten sich die Bundespolizisten unter anderem „Fuck Police“-Rufe gefallen lassen. „Polizeiliche Maßnahmen wurden konsequent missachtet und mussten stets mit Zwangsandrohungen durchgeführt werden“, heißt es im Polizeibericht.

Erst durch die massive Unterstützung weiterer Streifen von Bundes- und Landespolizei konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Insgesamt waren 32 Beamte sowie sieben DB-Sicherheitsmitarbeiter im Einsatz.

Wie die Polizei der „Bild“-Zeitung bestätigte, handelte es sich überwiegend um junge Menschen mit Migrationshintergrund. Im Polizeibericht vom Sonntag war davon freilich nichts zu lesen.

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