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FDP macht sich für StartUp- und Gründerszene als Innovationsmotor stark

Bayerns FDP-Generalsekretär Daniel Föst will Landesliste zur Bundestagswahl anführen

Freitag, 09 September 2016 04:54
Daniel Föst Daniel Föst Quelle: FDP-Bayern

München - Die FDP München-Nord hat den Generalsekretär der Bayern-FDP Daniel Föst auf einer Wahlkreisversammlung in Moosach zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017 gewählt.

Föst will auch die Landesliste der FDP als Spitzenkandidat anführen. Der FDP-Landesvorsitzende Albert Duin hat bereits signalisiert, ihn für Platz eins der Liste vorzuschlagen. Die Listenaufstellung für die Bundestagswahl findet am 25. März 2017 in Bad Neustadt an der Saale statt.

In seiner Bewerbungsrede beklagte der Generalsekretär die „Sozialdemokratisierung der Politik“. Im Parlament fehle seit dem Ausscheiden der FDP eine liberale Kraft. „Die Große Koalition verspielt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, kritisierte Föst. „Gerade jetzt, wo die Steuereinnahmen sprudeln, müssten wir Reformen angehen und in Bildung und Infrastruktur investieren.“

Föst betonte die Bedeutung der StartUp- und Gründerszene als Innovations- und Jobmotor und sagte: „Ein starkes Deutschland braucht starke Gründer. Deshalb wollen wir Freie Demokraten bessere Chancen für diejenigen, die etwas schaffen wollen. Wir brauchen eine vitale StartUp- und Gründerlandschaft, denn Gründer gestalten die Zukunft.“

Föst zeigte sich trotz des Drei-Prozent-Ergebnisses der FDP bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und dem fraglichen Einzug der FDP in das Berliner Abgeordnetenhaus überzeugt, dass der Wiedereinzug seiner Partei in den Bundestag gelingt.

Die Fehler der Legislaturperiode 2009 bis 2013 dürften sich dann aber nicht wiederholen: „Inhalte sind immer wichtiger als Posten. Die FDP muss die Themen, für die sie gewählt wird, konsequent vertreten – egal ob in der Regierung oder Opposition.“

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