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Zahl der Organspender in Bayern im ersten Quartal 2017 gestiegen

Bayerischer Fußball-Verband und Gesundheitsministerium werben für mehr Organspenden

Mittwoch, 26 April 2017 21:39
Organspendeausweis Organspendeausweis Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

München - Die Zahlen geben Anlass zu vorsichtigem Optimismus: In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es in Bayern 41 Organspender und damit 15 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Bedarf an Spenderorganen wird damit aber bei Weitem nicht gedeckt. Nach Angaben des bayerischen Gesundheitsministeriums warten derzeit mehr als 1.400 Menschen im Freistaat auf ein Spenderorgan.

In Kooperation mit dem Ministerium wird der Bayerische Fußball-Verband den Spieltag vom 28. April bis zum 1. Mai in allen Fußballamateur-Ligen unter das Motto „Organspende“ stellen. Der Fußball-Verband ist Mitglied im Bündnis Organspende Bayern, das vom bayerischen Gesundheitsministerium gegründet wurde und dem rund 60 Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angehören. Gemeinsames Ziel ist es, die Bereitschaft zu Organspenden zu erhöhen.

Am Aktions-Spieltag können alle bayerischen Amateurclubs von der C-Klasse bis zur Regionalliga teilnehmen. Rund 500 Vereine unterhalb der Profi-Ligen haben sich bereits angemeldet, um bayernweit für das Thema Organspende zu werben. Zum Abschluss des Spielwochenendes überträgt der Sender SPORT 1 am 1. Mai das Spiel Burghausen gegen Unterhaching um 20.15 Uhr live.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) unterstrich: „Eine Organspende kann Leben retten. Deshalb freue ich mich, dass der Bayerische Fußball-Verband unser Partner für dieses wichtige Thema ist. Auf diese Weise können wir noch mehr Menschen erreichen – und den Anstoß für eine dokumentierte Entscheidung für die Organspende geben.“

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