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Natascha Kohnen und Florian von Brunn gelten als aussichtsreichste Kandidaten

Bayerische SPD-Mitglieder können seit Montag einen neuen Landesvorsitzenden empfehlen

Mittwoch, 05 April 2017 23:12
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München - Die etwa 59.000 bayerischen SPD-Mitglieder haben seit dem 3. April per Briefwahl die Möglichkeit, einen Nachfolger für SPD-Chef Florian Pronold zu bestimmen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium hatte zu Jahresanfang erklärt, auf dem Landesparteitag am 20. und 21. Mai in Schweinfurt nicht mehr zu kandidieren.

Die Urwahl dauert bis zum 11. Mai. Das einen Tag später verkündete Ergebnis hat aber nur empfehlenden Charakter. Endgültig gewählt wird der Nachfolger Pronolds von den Delegierten des Landesparteitages. Stimmberechtigt sind alle, die bis zum 3. April in die SPD eingetreten sind. Ein Fünftel der Mitglieder muss an der Abstimmung teilnehmen, damit die Parteitagsempfehlung gültig ist.

Bis zum 28. Februar waren beim SPD-Landesvorstand sechs Personalvorschläge eingegangen, die nach einer formalen Prüfung zugelassen worden sind.

Dabei handelt es sich um die von Florian Pronold favorisierte bayerische Generalsekretärin Natascha Kohnen, den Landtagsabgeordneten Florian von Brunn, den Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel von der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA), den niederbayerischen Berufsschullehrer und Kommunalpolitiker Uli Aschenbrenner, Markus Käser von der SPD-Initiative „Zeit für die Mutigen“ und den Sprecher der Münchner Tafel, Gregor Tschung.

Als aussichtsreichste Kandidaten gelten Natascha Kohnen und Florian von Brunn.

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