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„Ich bin froh, dieser Partei nicht mehr anzugehören!“

Angelika Barbe verteilt Ohrfeigen für die SPD

Dienstag, 28 Juli 2020 20:25
Angelika Barbe war Bürgerrechtlerin in der DDR und von 1990 bis 1994 Bundestagsabgeordnete für die SPD Angelika Barbe war Bürgerrechtlerin in der DDR und von 1990 bis 1994 Bundestagsabgeordnete für die SPD Quelle: Petr Bystron

München - Die frühere Bundestagsabgeordnete und Bundesvorstandsmitglied der SPD, Angelika Barbe (Jahrgang 1951), rechnet scharf mit ihrer früheren Partei ab. Der Auslöser war eine Pressemitteilung der umstrittenen Münchner SPD-Stadträtinnen Tausend und Wenngatz, in der sie gegen ein Treffen Barbes mit Münchner Corona-Rebellen und dem Münchner Bundestagsabgeordneten der AfD Petr Bystron gehetzt haben.
Die Bürgerrechtsaktivistin veröffentlichte hierzu einen offenen Brief:

„Mit Bestürzung habe ich zu Kenntnis genommen, dass die SPD München in einer Pressemitteilung gegen ein Treffen von mir mit Münchner Bürgern in übelster Weise gehetzt hat“, 
schreibt Barbe und setzt noch einen drauf:

„Als ehemaliges Bundesvorstandsmitglied und ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD kann ich mich für das jetzige Personal der SPD und dessen Gebaren nur schämen. Ich bin froh, dieser Partei nicht mehr anzugehören.

Es muss um die SPD sehr schlecht bestellt sein, wenn sie es nötig hat, gegen ein friedliches Zusammensein von Münchner Bürgern mit einer ehemaligen SPD-Bundestagsabgeordneten im Biergarten auf eine derart üble Art zu hetzten. Dieses Vorgehen ruft bei mir Erinnerungen an die unheilvolle Zeit der SED Diktatur in der DDR hervor. Auch dort wurden die Oppositionellen auf gleiche Art und Weise diffamiert und eingeschüchtert. Die Münchner SPD geht hier in den unheilvollen Fußstapfen der kommunistischen SED.

Die frühere DDR-Oppositionelle Barbe, ist mittlerweile eine der bekanntesten Persönlichkeiten im Kampf gegen die Corona-Beschränkungen. Der Münchner Bundestagsabgeordnete Bystron gehört ebenfalls zu entschiedenen Gegnern der „medizinisch unsinnigen Einschränkungen der Grundfreiheiten der Bürger“. Beide unterstützten die Demonstranten bereits bei zahlreichen Demonstrationen mit ihrer Anwesenheit. Die beiden hielten im Münchner Augustiner Keller einen Stammtisch für Münchner Bürger ab. Das konnte die Münchner SPD, die sich gerade im freien Fall befindet, nicht ertragen und hetzte gegen die Veranstaltung. „Diese Hass erfüllte Hetze gegen andere Parteien und die seit Monaten praktizierte Einschüchterung Münchner Wirte passen überhaupt nicht zu dem Münchner Flair einer „Weltstadt mit Herz“, sie passen auch nicht zum bayerischen „Leben und leben lassen“, qualifizierte der Münchner Bundestagsabgeordneter Petr Bystron die SPD ab.

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