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Grenzpendler der Region von Staus entlasten

Andreas Winhart (MdL) besichtigt Grenzkontrollstelle in Freilassing

Donnerstag, 17 Januar 2019 13:25
 Andreas Winhart, MdL und Polizeidirektor Edgar Dommermuth vor der Bundespolizeiinspektion in Freilassing Andreas Winhart, MdL und Polizeidirektor Edgar Dommermuth vor der Bundespolizeiinspektion in Freilassing Quelle: Andreas Winhart

Freilassing - Andreas Winhart, bayerischer Landtagsabgeordneter der AfD, besuchte dieser Tage die Bundespolizeiinspektion in Freilassing und informierte sich vor Ort über die Sicherung der deutschen Grenze durch die Bundespolizei im Inspektionsgebiet mit Schwerpunkt am Grenzübergang Schwarzbach.

Hierbei wurden v.a. Fragen bezüglich der Ausstattung der Polizei vor Ort, der Grenzsicherungsmaßnahmen, der Überstunden von Polizeibeamten sowie das Zusammenspiel mit Kräften der bayerischen Landespolizei erörtert. Der Abgeordnete Andreas Winhart konnte sich dabei ein Bild von den Prozessen der Abwicklungen von Zurückweisungen und Grenzkontrollen in den Räumlichkeiten der Inspektion in Freilassing machen und besuchte im Anschluss die Beamten der Bundespolizei sowie die Kräfte der bayerischen Bereitschaftspolizei, welche die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen unterstützen. Ferner besichtigte Andreas Winhart (MdL) eine Kontrollstelle für Lastkraftwagen, an der mit Hilfe von elektronischen Sensoren Personen auf Ladeflächen von LKWs aufgespürt werden können.

Als ein Fazit von seinem Besuch zieht der AfD-Abgeordnete mehrere Schlüsse. So ist es laut Andreas Winhart unumgänglich die Polizeikräfte vor Ort mit mehr Personal und besserer Ausstattung, v.a. in Hinblick auf moderne Grenzkontrollsysteme auszustatten. Ferner braucht es laut Andreas Winhart ein Umdenken in der Methodik der Grenzkontrollen. Hierbei soll in Zukunft wieder verstärkt auf mobile Kontrollen an verschiedenen Übergangsstellen gesetzt werden um Schleusern und anderen Kriminellen keine Möglichkeit mehr zu bieten, sich gegenseitig zu warnen und somit die Kontrollen zu umgehen. Ferner würde diese Praxis die zahlreichen Grenzpendler entlasten, welche sich tagtäglich durch die Staus an den Kontrollstellen bewegen müssen. Eine Optimierung der Grenzkontrollen zu Gunsten der einheimischen Bevölkerung, nicht nur am Walserberg, sondern auch an den anderen großen Grenzübergängen, wie beispielsweise Kiefersfelden/Kufstein muss hierbei ein schnell zu realisierendes Ziel sein.

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