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Wegen „Beliebtheit“ im Ausbildungsbetrieb soll ein Afghane nicht abgeschoben werden

AfD-Politiker Robert Schregle startet Petition gegen Abschiebung eines abgelehnten Asylanten

Mittwoch, 14 Juni 2017 23:14
AfD-Politiker Robert Schregle AfD-Politiker Robert Schregle Quelle: Robert Schregle (Facebook.com)

Passau - Der Passauer AfD-Politiker Robert Schregle kämpft mit einer Petition gegen die Abschiebung eines abgelehnten und ausreisepflichtigen Asylbewerbers nach Afghanistan.

Der 19-jährige Mostafa Golami macht momentan eine Ausbildung in einer Autowerkstatt im niederbayerischen Tiefenbach. Dass der Afghane im April seinen Abschiebungsbescheid erhielt, hat den AfD-Bundestagsdirektkandidaten im Wahlkreis Passau derart empört, dass er am Dienstag bei dem Online-Portal „openpetition“ eine Petition unter dem Motto „Keine Abschiebung für Mostafa Golami“ startete.

Robert Schregle begründet seinen Einsatz gegen die Vollziehung eines bestandskräftigen Ablehnungsbescheids nicht etwa mit der Sicherheitslage in Afghanistan, sondern mit der „Beliebtheit“ des 19-Jährigen. „Mostafa Golami, ein junger Mann aus Afghanistan, in seinem Ausbildungsbetrieb sehr beliebt und mit besten Beurteilungen für seine berufliche Zukunft versehen, soll plötzlich in sein Heimatland abgeschoben werden“, klagt der AfD-Politiker.

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