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IT-Sicherheit in Oberfranken

„Cyber Incident Response Team“ (CIRT) soll Unternehmen besser vor Cyberkriminalität schützen

Montag, 26 September 2016 14:17

Bayreuth - Nach Angaben der oberfränkischen Industrie- und Handelskammer (IHK) wird jedes Jahr fast ein Drittel aller Unternehmen Opfer von Cyberkriminalität. Die Dunkelziffer von Digital-Straftaten liegt noch weitaus höher, da viele Unternehmen Cyber-Attacken aus Angst vor einem Imageschaden gar nicht öffentlich machen.

Um geschädigte Unternehmen bestmöglich beraten zu können und die Kriminalitätsprävention zu stärken, hat die IHK Oberfranken zusammen mit der Handwerkskammer und verschiedenen Partnern ein Gemeinschaftsprojekt namens „Cyber Incident Response Team“ (CIRT) ins Leben gerufen.

„Damit wir in Oberfranken Angriffen besser widerstehen können, müssen wir uns umfassend informieren“, mahnte die regionale Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Bayreuth. „Dazu erstellt das CIRT regelmäßig ein Lagebild der Region in enger Abstimmung mit den relevanten IT-Sicherheits-Ansprechpartnern im Polizeipräsidium Oberfranken, dem Cyber-Allianz-Zentrum des Landesamtes für Verfassungsschutz, der Zentralstelle Cybercrime Bayern und der Allianz für Cybersicherheit.“

Rolf Brilla, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Marktredwitz-Selb, betonte die Zweigleisigkeit des CIRT-Ansatzes: Es gehe sowohl um risikoreduzierende Prävention durch Fachveranstaltungen, Beratungen und einen Newsletter als auch um die Vermittlung von kompetenten Ansprechpartnern im Schadensfall.

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